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Narbenbehandlung

Die Narbenbehandlung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie nach handchirurgischen, operativen Eingriffen. Die Reifung der Narbe sowie die reparative Phase können durch gezielte Maßnahmen positiv beeinflusst werden, damit es z.B. bei erhöhter, taktiler Sensibilität und/oder übermäßigem Narbenwuchs nicht zu Bewegungseinschränkungen im Bereich der oberen Extremität und Hand kommt.

 

Therapeutische Maßnahmen:

  • Information und Instruktion des Patienten (z.B. Pflegehinweise)

  • Narbenmassage

  • Silikonauflagen

  • Mobilisation der Narbe und des umliegenden Gewebes bzw. angrenzender Gelenke

  • Dehnung in Kombination mit z.B. Wärme

  • Desensibilisierung (z.B. mittels Druck, Vibration, verschiedensten Oberflächen Schwämme, Bürsten etc.) oder Sensibilisierung bei bestehenden Taubheitsgefühl im Narbengebiet

  • Physikalische Therapie

 

Indikationsbeispiele zur Narbenbehandlung:

  • nach handchirurgischen OP´s (z.B. Dupuytren Kontraktur, Carpaltunnelsyndrom, schnellender Finger)

  • Schnitt- oder Bissverletzungen

  • Verbrennungen

  • Sehnen- oder Nervenrekonstruktion/-transplantation

  • nach Frakturen mit Versorgung von Osteosynthesematerial, Drähten etc.