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Konzepte der Pädiatrie in Ihrer Praxis in Werder

Lernen Sie unsere Pädiatrie-Konzepte auf dieser Seite besser kennen. Wir würden uns freuen, auch Sie schon bald zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen.

Unsere Pädiatrie-Konzepte

An dieser Stelle möchten wir Sie über unsere Pädiatrie-Konzepte informieren. Bei Fragen stehen Ihnen unsere Therapeuten gerne zur Verfügung.

Unsere Pädiatrie-Konzepte im Überblick

Kleinkindmädchen in der Ergotherapie-Sitzung für Kinder, die mit ihrem Therapeuten sensorische spielerische Übungen machen.

Eine Umfeldberatung ist im Rahmen einer ergotherapeutischen Behandlung möglich, wenn der Patient Fähigkeitsstörungen zeigt, die das Zurechtkommen im sozialen Umfeld beeinträchtigen. Die Umfeldberatung ist oft ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes, da Therapieerfolge auch im Alltag umgesetzt werden können. Sie kann zu Hause, im Kindergarten, in der Schule oder am Arbeitsplatz durchgeführt werden. Die Anpassung des Äußeren Umfeldes kann wesentlich sein z. B. die Beratung zur Veränderung der Wohnung und des Arbeitsplatzes bei körperlichen Einschränkungen.

Die „Beratung zur Integration ins soziale und häusliche Umfeld“ ist ausschließlich eine ergotherapeutische Beratungsleistung. In der Regel findet die ergotherapeutische Behandlung in den Praxisräumen statt (wenn nicht aus medizinischer Sicht vom Arzt eine Hausbehandlung verordnet wurde). Manchmal ist es daher sinnvoll, dass der / die Therapeut/in sich außerhalb der Praxis ein Bild über die Handlungskompetenzen und das Betätigungsverhalten des Patienten macht. Beratungen zur Integration finden in Kitas, Schulen, Hort, zu Hause oder in weiteren Institutionen statt. Es ist oftmals unerlässlich die Eltern, Lehrer oder Erzieher vor Ort in die Therapie mit einzubeziehen. Gespräche und ein Austausch zum Beispiel über Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung, über Kommunikations- und /oder Verhaltensschwierigkeiten in der Gruppe, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme im Unterricht, Umgang mit der Linkshändigkeit im Schulalltag, können für die Behandlung des Kindes sehr hilfreich sein.

Unter sensorischer Integration versteht man jenen neurologischen Prozess, bei dem Sinneseindrücke vom eigenen Körper und der Umwelt geordnet werden, und der es dem Menschen ermöglicht, seinen Körper innerhalb der Umwelt sinnvoll einzusetzen. Räumliche und zeitliche Aspekte der verschiedenen Sinneseindrücke werden interpretiert, verknüpft und vereint.

 

Bei einer Störung der sensorischen Integration (auch Wahrnehmungsverarbeitungsstörung) ist das Gehirn der betroffenen Person ist nicht in der Lage, Sinnesinformationen so zu verarbeiten, dass die Person gute und exakte Informationen über seinen eigenen Körper und seine Umwelt erhält.

 

In einer Sensorischen Integrationstherapie wird dem Klienten die Möglichkeit gegeben, ein verstärktes Reizangebot zu erfahren und sinnvoll zu verarbeiten. Das Kind lernt innerhalb bedeutsamer und alltagsnaher Spielsituationen, seine motorischen und emotionalen Handlungen besser an die Umwelt anzupassen.

In der ergotherapeutischen Behandlung nehmen die Umweltfaktoren des Klienten an Bedeutung immer mehr zu.

Indikation

Kinder und Jugendliche, die wegen ADHS / ADS, Wahrnehmungsverarbeitungsstörung oder allgemeiner Entwicklungsstörung ergotherapeutisch behandelt werden.

 

Ziele

  • Erkennen des eigenen Erregungsniveaus
  • Verbesserung der Selbstregulation
  • Verbesserung der Bewegungsqualität und Zielgerichtetheit
  • Verbesserung der Handlungsplanung und -durchführung von alltagsnahen Tätigkeiten
  • Erkennen von Ordnungsprinzipien
  • Verbesserung der Merkfähigkeit
  • Verbesserung der Basisfähigkeit „genau hinhören“ und „genau hinsehen“
  • Handlungskontrolle der Sorgfalt und Genauigkeit
  • Verbesserung selbstständiger Handlungsplanung und -durchführung

 

Aufbau

Das ETP umfasst 27 Therapieeinheiten (TE) nach abgeschlossener ergotherapeutischer Diagnostik. Sie teilen sich auf in:

  • Einführung ETP
  • Koordinationsschulung und Selbstregulationstraining
  • Handlungsorientiertes Aufmerksamkeitstraining
  • Umfeldberatung (Lehrer/ Erzieher/ Eltern)

 

Durchführung

Jede einzelne Therapieeinheit ist genau beschrieben und läuft nach einem strukturierten Plan ab. Einstiegszeit, Zentrierungszeit mit Zentrierungsübungen, Trainingszeit mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Hausaufgabenzeit, in der die ergotherapeutische Hausaufgabe besprochen wird, und die Elternzeit. Der Inhalt der Einheiten baut aufeinander auf. Alle TE sind in eine Leitgeschichte eingebunden, die im Zirkus stattfindet. Der Schwierigkeitsgrad ist der Entwicklung des Kindes leicht anzupassen.

 

Quellenverzeichnis

Winter/ Arasin, Ergotherapie bei Kindern mit ADHS

Indikation

Eltern, deren Kinder wegen ADHS / ADS, Wahrnehmungsverarbeitungsstörung oder allgemeiner Entwicklungsstörung ergotherapeutisch behandelt werden.

 

Ziele

  • Ressourcen aller Beteiligten aktivieren
  • Eltern-Kind-Interaktion verbessern
  • die Effektivität der Behandlung erhöhen
  • das kindliche Verhalten besser zu verstehen
  • Verhaltensveränderung bei den Eltern und dem Kind anbahnen
  • bessere Orientierung über bewährte Erziehungsprinzipien
  • Verbesserung der Eigenreflexion

 

Aufbau

  • Informationsblätter über 30 Themen
  • theoretische Hintergründe und Erklärungen
  • Erklärungen zur Herangehensweise – Wegweiser
  • Tipps-Trickkiste

 

  1. Reflexionsbögen
  • Auflistung von Verhaltensweisen bezüglich des besprochenen Themas
  • Bewertung des Ist-Zustandes mit einer Zahlenskala von 1 bis 10
  • jede Woche neue Bewertung für vier Wochen
  • am Ende der Therapie Abschlussbewertung

 

  1. Wochenprotokolle

Jede Woche sollen die Eltern beobachten, was gut gelaufen ist (+), was nicht so geklappt hat (-) und wann ihr Kind sich besonders wohlgefühlt hat.

 

Am Anfang jeder TE wird dem Kind das Wochenprotokoll vorgelesen und dabei das Positive hervorgehoben

 

Durchführung

  • die Eltern bekommen zum Anfang der Therapie zu einem Thema das Informationsblatt zum Durchlesen ausgehändigt
  • in den letzten 10 Minuten einer TE wird nur mit den Eltern das Informationsblatt besprochen bzw. genauer erläutert
  • zusammen wird der Reflexionsbogen ausgefüllt, dabei gut bewertetes Verhalten hervorgehoben und nicht bekannte Vorgehensweisen genauer besprochen. Im Abschlussgespräch werden die Endergebnisse / Veränderungen besprochen

 

Quellenverzeichnis

  1. Winter, B. Arasin

Ergotherapie bei Kindern mit ADHS

Indikation

  • Kinder die sich leicht ablenken lassen
  • die noch nicht selbständig arbeiten können
  • die sich wenig zutrauen und viel Zuwendung brauchen
  • die Defizite in einem oder mehreren Bereichen haben (z. B. Wahrnehmung, Sprache, Konzentration, Motorik, Motivation…)
  • die Anzeichen einer Aufmerksamkeitsstörung haben (ADHS)
  • die schlecht mit Misserfolg umgehen können
  • die schulmüde sind

 

Ziele

  • Erhöhung der Selbstakzeptanz und Zutrauen in eigenes Können
  • Reflexiver Arbeitsstil, statt impulsives Vorgehen
  • Verbesserung der Motivation und Steigerung des Leistungsverhaltens
  • erhöhte Selbststeuerung
  • aufgabenbezogene Selbstanweisung und angemessener Umgang mit Fehlern
  • Verlängerung der Aufmerksamkeitsspanne
  • Stärkung der Eltern und Verbesserung der Eltern-Kind-Interaktion

 

Setting

  • eine Gruppe besteht aus vier bis sechs Kinder im vergleichbaren Alter
  • das Programm umfasst 6 TE a 75 Minuten und 2 Elterngruppentrainings
  • die TE mit dem Kind erfolgen wöchentlich

 

Prinzipien

  • Übungen zur Verbesserung der Konzentration
  • zur Erhöhung des Langzeit- und Kurzzeitgedächtnisses der Merk- und Denkfähigkeit
  • Methoden der verbalen Selbstinstruktion
  • Kognitive Verhaltensmodifikation
  • Elterntraining

 

Lernmechanismen

  • Entspannung als Voraussetzung für eine gute Konzentration
  • Reflexiver Arbeitsstil (arbeiten mit Selbststrukturierungskarten)
  • positive Verstärkung
  • Ressourcenaktivierung
  • Lautverbalisierung, „lautes Denken” wird trainiert
  • Training aller Sinne
  • Motivation
  • Elternarbeit

 

Quellenverzeichnis

  1. Krowatschek, Albrecht, S. Krowatschek

Marburger Konzentrationstraining (MKT) für Schulkinder

Indikation

  • Kinder die sich leicht ablenken lassen
  • die noch nicht selbstständig arbeiten können
  • die sich wenig zutrauen und viel Zuwendung brauchen
  • die Defizite in einem oder mehreren Bereichen haben (z. B. Wahrnehmung, Sprache, Konzentration, Motorik, Motivation…)
  • die Anzeichen einer Aufmerksamkeitsstörung haben (ADHS)
  • die schlecht mit Misserfolg umgehen können
  • die schulmüde sind

 

Ziele

  • Erhöhung der Selbstakzeptanz und Zutrauen in eigenes Können
  • Reflexiver Arbeitsstil, statt impulsives Vorgehen
  • Verbesserung der Motivation und Steigerung des Leistungsverhaltens
  • erhöhte Selbststeuerung
  • aufgabenbezogene Selbstanweisung und angemessener Umgang mit Fehlern
  • Verlängerung der Aufmerksamkeitsspanne
  • Stärkung der Eltern und Verbesserung der Eltern-Kind-Interaktion

 

Setting

  • eine Gruppe besteht aus vier bis sechs Kinder im vergleichbaren Alter
  • das Programm umfasst 6 TE a 75 Minuten und 2 Elterngruppentrainings
  • die TE mit dem Kind erfolgen wöchentlich

 

Prinzipien

  • Übungen zur Verbesserung der Konzentration
  • zur Erhöhung des Langzeit- und Kurzzeitgedächtnisses der Merk- und Denkfähigkeit
  • Methoden der verbalen Selbstinstruktion
  • Kognitive Verhaltensmodifikation
  • Elterntraining

 

Lernmechanismen

  • Entspannung als Voraussetzung für eine gute Konzentration
  • Reflexiver Arbeitsstil (arbeiten mit Selbststrukturierungskarten)
  • positive Verstärkung
  • Ressourcenaktivierung
  • Lautverbalisierung, „lautes Denken” wird trainiert
  • Training aller Sinne
  • Motivation
  • Elternarbeit

 

Quellenverzeichnis

  1. Krowatschek, Albrecht, S. Krowatschek

Marburger Konzentrationstraining (MKT) für Schulkinder

In unserer langjährigen Arbeit mit Kindern und ihren Familien hat sich neben der ergotherapeutischen Behandlung der Kinder, die Elternberatung als ein wichtiger Bestandteil der Therapie etabliert. Die Eltern nehmen an den Therapien teil, die Therapieinhalte werden transparent gestaltet und die Eltern werden angeleitet den therapeutischen Prozess im häuslichen Umfeld zu unterstützen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Ergotherapie erfolgreicher ist, wenn Therapieinhalte in den Alltag der Kinder integriert werden können. Des Weiteren beinhaltet unsere Arbeit den Austausch mit Ärzten, Pädagogen und anderen Bezugspersonen.

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